Tepanyaki Bam Bam.

Nach den ganzen Abschiedsessen der letzten Tage will ich heute mal wieder so richtig ordentlich Essen gehen. Ein wild durcheinander gewürfelter (und mir unbekannter) Haufen übrig gebliebener Expats trifft sich heute zur gemeinsamen Neujahrsfeier.

Auf dem Weg zum Restaurant ruft mir plötzlich mein Unterbewusstsein etwas bayerisches zu: “Aufgeht’s Bua, back mer’s!”

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Ein heimatliches Gefühl und der Blick auf die Uhr lassen keinen Zweifel zu. Dieser Abend beginnt mit einem Weißbier, ja Herrschaft, sogar Lederhosen haben die hier an.

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Nach dem kurzen gedanklichen Ausflug nach Bayern gehe ich zum Restaurant. Dort ist der Koch schon ganz ungeduldig und freut sich darauf, kiloweise Fleisch und Fisch für uns zu brutzeln.

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In gewohnter Manier beginnen lassen uns fuer 15 Euro so viel Fisch und Fleisch und Meeresfrüchte und Gemüse und überbackene Banane mit Vanilleeis zubereiten und soviel Sake und Bier nachschenken bis wir vom Stuhl fallen.

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Direkt danach machen wir uns auf den Weg zum Drum Tower und zum Bell Tower, besser gesagt dem Platz zwischen den beiden Türmen, den dort soll nachher ein grosses Feuerwerk stattfinden.

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Die Zwischenzeit überbrücken wir in der Drumandbell Bar mit weiteren Drinks und weiterem Kennenlernen der langsam ein bisschen bekannteren Unbekannten.

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Hier ist es schön und man darf eigentlich so gut wie alles.

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Um Punkt kurz vor Zwölf finden wir uns dann mit ein paar anderen Lebensmüden zum wildesten Feuerwerkspektakel ein, das ich in meinem Leben er- und überlebt habe.

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Die spinnen, die Chinesen mit ihren Monsterkrachern.

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Folgender Satz in 8 Sekunden gesprochen besser gesagt geschrien liefert den richtigen Geräuschpegel zu den Bildern und trifft die Stimmung auf dem Platz ganz gut: Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam Bam.

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Bitte auch noch folgendes Geräusch für die Dinger dazu fügen, die im Sekundentakt Raketen nach oben schiessen: Fump Fump Fump Fump Fump Fump Fump Fump.

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Nach zwei Stunden Dauerbeschallung retten wir uns ins Taxi und machen uns auf den Weg zum Suzie Wong.

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Als kleine Einstimmung verwandeln wir auch noch den Taxifahrer in eine scharfe Blondine.

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Er findet sich noch nicht ganz zurecht in seiner neuen Rolle als scharfe Blondine. Also erst einmal gut zureden.

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Na also, geht doch.

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Ein paar zensierte Suzie Wong-Stunden später ist dann aber Feierabend fuer heute.

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